Räucherkräuter

Informationen zu den Räucherkräutern

Geräuchert werden können praktisch alle Heilkräuter, Harze und Hölzer. Die Wirkungen auf die Gesundheit sind teils ähnlich wie als Heilkraut. Viele bekannte Räucherkräuter sind in Büchern sehr liebevoll und ausführlich beschrieben in ihren Duft- und Heilwirkungen, dem Gebrauch in Mischungen,  Ritualen und vielen weiteren, auch energetischen Gesichtspunkten, die Einblicke in die Pflanzen und deren Eigenart geben. Auch gibt es viele Beschreibungen, wie die Pflanzen von unseren Vorfahren, den Kelten und im Mittelalter genutzt wurden.

Im Angebot habe ich nur wenige, stichwortartige Hinweise aufgeführt. Es lohnt sich, die Pflanzen zu studieren und in den Büchern zu lesen, sie sind unter Literatur aufgeführt.

Beim Sammeln ist interessant, wo die Kräuter wachsen. Die Stimmung am Ort, wo sie von sich aus wachsen kann einem besonders berühren! Mit dem Wahrnehmen der Eigenart der Pflanze erhält man eine Empfindung beim Räuchern, wie ihr Pflanzengeist wirkt.

Viele heimische Kräuter haben wenig Eigengeruch beim Verräuchern. Der Pflanzengeist jedoch ist präsent und wirksam. Damit auch das sinnliche Geruchserlebnis angesprochen wird, können Mischungen mit anderen, stärker duftenden Kräutern, Hölzern oder Harzen zusammengestellt werden. Z.B. mit Lavendel, div. Nadeln, Harzen und anderen Duftenden Stoffen.

Eine andere Möglichkeit ist, die Kräuter auf einem Sieb, einem Stövchen, über einer Kerze zu räuchern, zarte Düfte entfalten sich besser als auf der Glut. Ein Beschrieb findet sich unter dem Titel Räuchern, Einführung ins Räuchern.

Giftige Pflanzen
Das sind Pflanzen, die zum Einnehmen für den Menschen giftig sind. Beim verräuchern sollten wir uns nicht länger aufhalten im Rauch, deshalb die Fenster öffnen, damit entweichen kann, was soll. Kinder und Schwangere sollten diese Pflanzen nicht räuchern.
Dazu gehören auch Alraune, Bilsenkraut, Eibe, Rainfarn, Schöllkraut, Stechapfel, Thuja.

Pflanzen mit psychoaktiver Wirkung
Das sind Pflanzen, die eine Veränderung unserer Psyche und unseres Bewusstseins bewirken können. Sie gehören nicht in Kinderräucherungen. Sie sollten mit der nötigen Vorsicht und in kleinsten Mengen geräuchert werden.
Dazu gehören auch Alraune, Bilsenkraut, Mönchspfeffer, Stechapfel


Bei Schwangerschaft ungeeignete Räucherstoffe
Diese Kräuter wurden zur regulierung der Menstruation benutzt. Sie haben eingenommen eventuell eine Abtreibende Wirkung. Deshalb eher Vorsicht im Umgang damit bei Schwangerschaft. Oft wurden einige von Ihnen benutzt um die Geburt zu unterstützen.
Alraune, Bilsenkraut, Rainfarn, Thuja, Stechapfel, Sumpforst, Wermut, Beifuss, Ysop